...und die Hunde in meinem Leben:
Geboren wurde ich 1964 in Lübeck in Schleswig Holstein. In S-H bin ich dann auch hängen geblieben und lebe jetzt im Kreis Plön in einem Dorf am Selenter See.
Als Kind kam ich an keinem Hund vorbei ohne ihn zu streicheln oder es zumindest zu versuchen. Ein Wunder eigentlich dass ich in meiner Naivität nie gebissen wurde!
Als ich ungefähr 11 Jahre alt war zog tatsächlich auch ein Hund bei uns zu Hause ein, Asta, eine Deutsche Schäferhündin. Leider durfte ich mit Asta nicht so viel machen wie ich gern wollte. Meine Eltern hatten Angst sie sei zu groß für mich. Einerseits verständlich, andererseits sehr schade...
Als später mein Mann Andreas und ich unsere erste gemeinsame Wohnung hatten hielten wir es gerade mal ein halbes Jahr ohne Hund aus! Wuschel zog bei uns ein, ein kleiner weiß gelockter 8 Jahre alter Mischling den eine Freundin abgeben musste, dazu gesellte sich 2 Wochen später Susi, eine Rauhhaardackelhündin, 4 Jahre alt. Meine damalige Meinung war zwar ein Dackel ist kein Hund, und dann dieser schreckliche Name "Susi", aber wir nahmen sie trotzdem mit.
Nach zwei Jahren wurde Wuschel sehr krank und wir mussten ihn einschläfern lassen.
Pinki, ein 11 Jahre alter blonder Wolfsspitz aus dem Tierheim, zog bei uns ein. Ein ganz toller Hund der nur ein wirkliches Problem hatte, andere Rüden! Dann wurde er zum Berserker... Aber damit konnten wir umgehen. Pinki wurde bei uns fast 15 Jahre alt bevor wir ihn auch gehen lassen mussten.
Wieder gingen wir ins Tierheim und nahmen Hamlet mit, einen 10 Jahre alten roten Englischen Cocker Spaniel. Der arme Kerl war völlig verwahrlost aufgefunden worden und hatte wohl einiges durchgemacht denn ganz einfach war er nicht. Was uns aber völlig begeisterte war die Lebensfreude die dieser Hund hatte. Leider war er nur 14 Monate bei uns, dann mussten wir auch ihn gehen lassen.
In so kurzer Zeit zwei Hunde zu verlieren war schon hart, Susi hatte mittlerweile auch drei Rüden überlebt und wir entschlossen uns daher zu unserem ersten Welpen! Geprägt durch Hamlet sollte es wieder ein Cocker Spaniel sein und Ende 1995 zog dann Othello ein! Wir hielten uns mittlerweile für sehr hundeerfahren und erwarteten keine Probleme! Aber es sollte anders kommen... Othello hat unser Leben verändert! Durch ihn kamen wir zum Hundesport und lebten viel intensiver mit unseren Hunden.
Durch den ungewöhnlichen Namen Nova Scotia Duck Tolling Retriever wurde ich in einem Hundebuch auf diese Rasse aufmerksam, beschäftigte mich mit ihr und es war klar, der nächste Hund sollte ein Toller sein. Intelligent, agil, ausdauernd und trotzdem sensibel. Wir wollten auch gar nicht lange warten da Susi doch sehr ihre eigenen Wege ging und Othello nicht wirklich was davon hatte dass da eigentlich noch ein Hund im Haus war. Wir machten uns auf die Suche nach einem Züchter, waren begeistert von Linus und Jeanette Bos in Holland, mussten dann aber noch 18 Monate auf Sherlock warten. Im Juli 1999 zog er dann als Andreas' Hund bei uns ein.
Susi, mittlerweile 15 Jahre alt geworden, erlitt im Oktober 1999 einen Schlaganfall und wir konnten nichts mehr für sie tun als sie von den Folgen zu erlösen.
Und dann folgte im Mai 2000 der bis dahin schwärzeste Tag meines Lebens, Othello wurde uns plötzlich entrissen. Es war natürlich auch traurig all die anderen Hunde zu verlieren, aber sie waren immerhin mehr oder weniger alt geworden und wir hatten auch nicht so intensiv mit ihnen gelebt. Das war mit Othello und Sherlock anders und der Schock saß tief und ich denke er hat mich auch nachhaltig verändert.
Trotzdem war ich nach wenigen Wochen auf der Suche nach einem neuen Hund. Mein Leben war so leer geworden und Sherlock sollte auch nicht Einzelhund bleiben. Wir fanden es sehr schön immer zwei und wenige Monate auch drei Hunde gehabt zu haben.
Für mich stand schon lange fest dass mein nächster Hund eine Hündin sein sollte, geplant war in ein paar Jahren eine TollerHündin von Linus und Jeanette. Aber nun war alles anders, bei Linus und Jeanette hätte ich ein Jahr warten müssen aber das konnte und wollte ich nicht. Also sah ich mich um, es sollte auf jeden Fall ein Hund sein mit dem ich auch wieder arbeiten konnte denn der Hundesport war ein beachtlicher Teil meines Lebens geworden. So kam ich zu Amity, meiner kleinen verrückten Border Collie Hündin :-))
Ende 2005 ergab es sich dann dass Andreas und ich uns trennten und dadurch auch Amity und Sherlock getrennt wurden. Amity schien gut damit klar zu kommen aber schön fand ich es für sie trotzdem nicht denn da ich berufstätig bin war sie doch viel alleine. Also machte ich mich etwas früher als geplant auf die Suche nach einer zweiten Border Collie Hündin und im Mai 2007 kam dann Felicity zu uns, mein kleiner Sonnenschein :-))